Ein Hallo an ALLE die wir doch im gleichen Boot sitzen.

Ein Hallo an ALLE die wir doch im gleichen Boot sitzen.

Was in den letzten Tagen passiert ist, beweist ja nur, dass das Leben ein sich ständiger wandelnder Prozess ist. Veränderungen passieren unerwartet und manchmal tragen wir nichts dazu bei. Das was uns liebgewonnen und gewohnt war, ist nun plötzlich anders – ja darf sogar wie derzeit nicht mehr sein. Je nachdem wie stark diese Veränderungen sind, kann sie uns vollständig aus der Bahn werfen.

  • Eine erwartete oder unerwartete Trennung vom Partner*Inn
  • Eine noch nicht gewollte Schwangerschaft
  • Der bereits erwartende oder vollkommen unerwartende Tod eines geliebten Menschen
  • Eine unerwartete Diagnose
  • Eine Selbstfindungsphase oder eben
  • Eine Pandemie (wie wir derzeit gerade erleben)

All das kann bei uns aufgrund der unerwarteten intensiven Erfahrungen die damit einhergehen großen Turbulenzen in unserem Leben hervorrufen.

Die gute Nachricht ist aber denn noch, das wir alle in und an Krisen wachsen können in dem wir sie bewältigen. Nur wie???

Im chinesischen verwendet man für das Wort „KRISE“ zwei Schriftzeichen. Das eine Schriftzeichen steht für Gefahr und das andere für Gelegenheit. In jeder Krise steckt also eine Gefahr und auch eine Gelegenheit die genutzt werden will.

Alles was passiert, passiert zu unserem Besten, so steht es in vielen Schriften geschrieben. Wenn man es sich hier erlaubt, auch zwischen den Zeilen zu lesen dann ermutigen diese Sätze “Vertrauen in das Leben“ zu haben bzw. zu entwickeln.

Was auch immer dazu geführt hat, dass wir uns nun in einer Krise befinden,

wir haben es in der Hand

was wir daraus machen. Wie wir mit dieser neuen Situation umgehen und wie wir diese Krise meistern.

Ein paar Hilfestellungen was wir in einer Krise tun können um sie gut bewältigen zu können:

1. alles beginnt mit dem akzeptieren der Situation

Widerstand gegen das Neue verursacht nur zusätzliches unnötiges Leid. Wehrst du dich gegen die Realität kostet es dich nur enorm viel Kraft und wird dich keinen Schritt weiter bringe, sondern höchstens tiefer versinken lassen, aus dem du dich wieder herausarbeiten musst. Der Krise ist es egal, ob sie für dich zur rechten Zeit kommt oder ob du sie willst. Der wichtigste und erste Schritt aus der Krise ist diese Situation zu akzeptieren nicht sich ihr hingeben, sondern VERANTWORTUNG für SICH zu übernehmen und in jeder Situation das Beste daraus zu machen. 🙂

2. für körperliche Entspannung sorgen

Negative Gefühle bringen ganz oft körperliche Verspannung mit sich. Deswegen ist ein sich bewusstes Entspannen sehr hilfreich. Autogenes Training, Yoga und diverse andere  Entspannungstechniken können hier sehr hilfreich sein. Hierfür findest du im Internet eine Reihe von kostenlose Anleitungen. Alles, was dir hilft, dich zu entspannen, ist gut für dich. 🙂

3. bleib objektiv

  Dadurch, dass wir emotional getroffen bzw. verstrickt sind, befinden wir uns oft in einer Art Spirale, die sich verselbstständigt und nach unten zieht. Indem wir versuchen Abstand zur Situation zu gewinnen gelingt es uns besser wieder objektiv zu werden.

Geh aus der Situation z. B. mach einen Spaziergang, schreibe alles auf ein Blatt Papier nieder, sprich mit einem Freund darüber und hole dir eine vielleicht andere Sichtweise? Etwas das mir gerade in derartigen Situationen als sehr hilfreich erscheint ist, die Frage nach dem Guten in dieser Situation zu suchen.

Den in jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes und in jedem Guten auch etwas Schlechtes. Es hilft, wenn man bewusst das Gute sucht. Und zu guter Letzt, was kann ich tun, um diese Situation für mich zu verbessern? 🙂

4. körperliche Bewegung

Durch körperliche Bewegung, schüttet dein Körper Glückshormone aus. Diese machen dir gute Gefühle. Darüber hinaus kannst du deine Stresshormone in deinem Blut dadurch senken. Natürlich ist Bewegung in frischer Luft nicht nur gesünder, sondern sie hebt auch deine Stimmung. Jedoch in Zeiten des Zuhause Bleibens kann man sich auch über das Internet Anleitungen z. B. für Pilates oder ähnliches herunterladen. Das Wichtigste hier ist – das Gute liegt im Tun!!! 🙂

5. Tue das, was dir gut tut

Such nach Dingen die dir Spaß machen. Vor allem in einer Krise ist es von besonderer Wichtigkeit, dass man sich Zeit für sich und seine Aktivitäten nimmt. Verabrede dich mit Freunden, die dir guttun, gehe deinen Lieblingsaktivitäten und Hobbys nach, gönne dir Leckereien um nur einige zu nennen. 🙂

 

6. komm ins tun

Überlege dir Dinge, die du tun kannst, um deine Situation für dich zu verbessern? Bring dir Disziplin bei. Erarbeite dir einen Tagesstrukturplan in der neben der Arbeitsleistung vor allem das gut für sich sorgen vorkommt. Lege deine Essenszeiten fest, von wann bis wann arbeite ich und wann sind Pausen angesagt, wann mache ich Sport, und halte dich daran. Nach 21 Tagen hat sich dein System daran gewöhnt und es wird leichter. Das Gute liegt auch hier im tun!!! 🙂

7. Lass deine Gefühle zu, sie gehören zu dir

Krisen und negative Gefühle kommen quasi Hand in Hand. Viele Menschen wollen diese Gefühle nicht spüren, weil sie Angst machen und versuchen sie zu verdrängen. Dies führt jedoch dazu, dass du deine Gefühle von dir abspaltest. Du spürst sie vielleicht nicht mehr, aber sie sind dann trotzdem noch da und wollen gesehen werden. Dann suchen sie sich eben einen anderen Weg ans Tageslicht und werden immer stärker dabei. Erlaube dir deine Gefühle zu leben. Erlaubst du deinen Gefühlen zu kommen, dann werden sie auch gehen. 🙂

8. sei dankbar für das was du hast

Oft entsteht eine Krise, weil es in bestimmten Bereichen gerade nicht so läuft, wie man es sich vorstellt. Dann fokussiert man sich auf den Bereich der gerade nicht passt. Versuche aus Dankbarkeit die Position zu wechseln, indem du deinen Fokus auf den Bereich lenkst, der eben schon passt und wertschätze ihn. Für was bist du in deinem Leben Dankbar? Was läuft trotz der Krise gerade gut? Sei dafür dankbar! 🙂

9. sorge für erholsamen Schlaf

Im Schlaf wird all das verarbeitet, was sich tagsüber so angesammelt hat. Gönne deinem Gehirn Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten. In Zeiten der Krise und der Veränderungen ist es nicht ungewöhnlich, dass das Schlafbedürfnis höher ist als gewöhnlich. Hat man keinen erholsamen Schlaf oder fühlt sich in der Früh nicht ausgeschlafen können alte Hausmittelchen wie Milch mit Honig oder Naturprodukte, die in der Apotheke erhältlich sind, gut helfen. Einen erholsamen Schlaf ist wichtig, weil sich die „Batterien“ nur in der Schaffensphase aufladen. Wer keinen guten Schlaf hat, wacht jeden Morgen mit einer noch weniger geladenen „Batterie“ auf und muss aber den Tag damit auskommen.

10. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch

Sollten dir all diese Tipps Zuwenig hilfreich sein, schäme dich nicht und suche dir professionelle Hilfe. Wir Therapeuten sind für DICH da – auch jetzt in der Krise!!! 🙂

 

 

Was auch immer zu dieser Krise geführt hat, es liegt in unseren Händen was wir daraus machen. Wir können uns in die Opferrolle begeben und bleiben oder wir übernehmen die Verantwortung für uns und machen uns auf den Weg!!!

Gemeinsam schaffen wir auch diese Krise!

Gib Covit 19 nicht die Macht über dich, sondern nur einen Grund.